Tierfotografie◯ Wiesbaden

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Rotfuchs (Vulpes vulpes)

Rotfüchse sind mit maximal 80 Zentimeter Körperlänge und knapper Kniehöhe eine relativ kleine Wildhundeart. Ausgewachsen können sie sechs bis neun Kilogramm wiegen. Der Rotfuchs hält keinen Winterschlaf. Trotz seiner räumlichen Nähe zum Menschen ist er ein extrem scheues Wildtier. Ähnlich wie das Schwarzwild ist auch der Rotfuchs in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Er ist der einzige mitteleuropäische Vertreter der Füchse.

Feldhase (Lepus europaeus)

Feldhasen lieben warme, trockene und offene Flächen mit einer guten Rundsicht. Sie sind scheu und leben meist nachtaktiv als Einzelgänger. Die Hinterläufe des Feldhasen sind ausgesprochen lang – deshalb "hoppelt" er. Feldhasen können drei Meter weit und zwei Meter hoch springen. Sie erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 80 Kilometer pro Stunde. Feldhasen haben, wie Rehkitze auch, keinen Eigengeruch. Berührt man ein Tier, ist es nicht mehr geruchsneutral und kann schnell zum Opfer eines Feindes werden.

Waldkauz (Strix aluco)

Waldkäuze beginnen mit der Nahrungssuche etwa zwanzig Minuten nach Sonnenuntergang. Die Eulenvögel sind überwiegend nachtaktiv. Die lautlosen Jäger erreichen eine Körperlänge von etwa 40 bis 42 Zentimetern und bringen 400 bis 600 Gramm auf die Waage. Der Bestand des Waldkauzes in Deutschland wird langfristig als stabil eingeschätzt.

Rehbock (Capreolus capreolus) ↑

Rehböcke bilden jedes Jahr ein neues Geweih aus. Das Geweih besteht aus zwei rundlichen Stangen, die abhängig von der Region bis zu 20 Zentimeter lang werden. Diese Stangen haben bei älteren Böcken in der Regel drei Stangenenden. Bei ganz alten Böcken nimmt die Größe des Geweihs wieder ab, der Jäger spricht hierbei von „Zurücksetzen“.

Bienenfresser (Merops apiaster) ↓↓

Bienenfresser sind die einzigen europäischen Vertreter einer meist auf Tropen und Subtropen der Alten Welt beschränkten Familie. Zum Brüten nutzen Bienenfresser fast immer Abbruchkanten an Gewässern oder Sand- und Kiesgruben. Sie graben dazu bis zu zwei Meter lange Röhren in die Erde – mit Nestkammern am Ende. Zum Überwintern ziehen Bienenfresser wieder in den Süden Afrikas.

Höckerschwan (Cygnus olor)

Höckerschwäne sind die größten aller Entenvögel. Ihre Flügelspannweite kann bis zu 240 cm betragen. Schwäne bevorzugen stille Gewässer wie Meeresbuchten oder Binnenseen, fühlen sich aber auch an künstlich angelegten Teichen wohl. Dort können sie in Ruhe „gründeln“, was den Prozess der Nahrungsaufnahme bezeichnet. Schwäne ernähren sich hauptsächlich von Wasserpflanzen und am Ufer wachsende Pflanzen. Aber auch Wasserinsekten, Mollusken, kleine Fische und Amphibien werden von ihnen aufgenommen. Schwanenpaare binden sich für ihr ganze Leben.

Eurasisches Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

Das Eichhörnchen hat entweder ein rötlich gefärbtes, oder ein eher braun-schwarzes Rückenfell. Die Bauchseite ist weißlich. Rötliche Tiere findet man in Tiefländern, schwarze mehr im Gebirge. Die typischen "Ohrenpinsel" sind im Winter länger als im Sommer und auch die Fellfarbe ist in kälteren Monaten insgesamt grauer.

Rehkitz (Capreolus capreolus)

Rehkitze werden zwischen Anfang Mai und Ende Juni geboren, können aber vereinzelt das ganze Jahr hindurch vorkommen. Im hohen Gras sind sie oft schwer zu erkennen – auch für Fressfeinde wie z. B. den Fuchs. Ihr gepunktetes Fell dient zur Tarnung. Flüchtende Kitze verlassen sich darauf und springen erst im letzten Augenblick weg. Ihre Fluchtdistanz beträgt nur etwa 2–5 Meter. Die weißen Flecken verschwinden mit dem Fellwechsel.

Blattschieniger-Pinselkäfer (Trichius gallicus)

Den Glattschienigen Pinselkäfer findet man von Mai bis Juli an Waldrändern, im Hecken-Biotop oder in sonstigen offenen Lebensräumen. Die Larven der Art entwickeln sich in Laubbaum-Totholz, die gut einen Zentimeter großen Imagines ernähren sich von Blütenpollen. In der Roten Liste (Deutschland) wird Trichius gallicus als gefährdet eingestuft.

Admiral (Vanessa atalanta, auch: Pyrameis atalanta)

Der Admiral gehört auch zu den Edelfaltern unter den Schmetterlingen. Seine Flügelspannweite beträgt bis zu 6,5 Zentimeter. Im Frühling fliegen die Tiere über die Alpen nach Deutschland. Inzwischen überwintern einzelne Falter auch bei uns. Wie alle Tagfalter sitzen die Tiere auf vier Beinen. Die beiden Vorderbeine sind also verkürzt, liegen eng am Körper und dienen zum Betasten von Unterlagen, zum Riechen und Schmecken. Außerdem werden sie zur Körperpflege eingesetzt und deshalb als "Putzpfoten" bezeichnet.

Wildschwein (Sus scrofa)

Mitteleuropäische Wildschweine gehören zur Familie der nicht wiederkäuenden Paarhufer. Das dichte borstige Fell variiert stark von hellgrau bis zu tiefem Schwarz. Dieser Farbe verdanken die Tiere die waidmännische Bezeichnung „Schwarzwild“. Das Wildschwein hat im Vergleich zum Hausschwein einen kräftigeren, gedrungenen Körper, längere Beine und einen hohen, keilförmig gestreckten Kopf mit kleinen Augen und dreieckigen Ohren.

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