Tierfotografie◯ Wiesbaden
Waldkauz (Strix aluco) ↑
Gähnen – auch Waldkäuzchen tun es. Viele schließen dabei ihre Augen. Sie reißen den Schnabel aber auch noch zu anderen Gelegenheiten auf.
Zum Beispiel, wenn sie ein Gewölle hochwürgen. Alles, was unverdaulich ist, kommt dann einige Stunden nach der Mahlzeit wieder raus.
Der Waldkauz kann bis zu 19 Jahre alt werden.
Feldhase (Lepus europaeus) ↑
Im Sommer ist das Fell des Feldhasen eher erdbraun, im Winter dagegen gräulich-braun. Die Hinterläufe und Ohren sind außergewöhnlich lang.
Der Feldhase ist kurzsichtig. Bewegungen nimmt er jedoch sehr gut wahr (Bewegungsseher). Durch seine seitlich stehen Augen übersieht er einen Bereich von nahezu 360 Grad.
Teichhuhn – Jungvogel (Gallinula chloropus) ↑
Die wissenschache Bezeichnung Gallinula chloropus bedeutet „grünfüßiges Hühnchen“. Zoologisch korrekt ist aber die Bezeichnung Teichralle, da die Art, wie auch das Blässhuhn, ein typischer Vertreter der Rallen ist.
Die lautlosen Jäger erreichen eine Körperlänge von etwa 40 bis 42 Zentimetern und bringen 400 bis 600 Gramm auf die Waage.
Teichhühner sind Allesfresser, deren Nahrungsspektrum von ihrem jeweiligen Lebensraum bestimmt ist.
Zwergtaucher (Tachybaptus ruficollis) ↑↓
Zwergtaucher nehmen ihre Schnäbel oft richtig voll.
Zwar ernähren sich die Vögel meist von Insekten und Larven. Sie fressen daneben aber auch Weichtiere, kleine Frosch- und Schwanzlurche sowie
Fische bis maximal 11 Zentimeter Länge. Dabei erreichen die Vögel selbst nur eine Gesamtlänge von 27 Zentimetern.
Zwergtaucher sind unsere kleinsten Vögel aus der Familie der Lappentaucher.
Bienenfresser (Merops apiaster) ↓
Die etwa 28 Zentimeter große Bienenfresser sind wohl die buntesten Vögel Europas. Als thermophile Vogelart bewohnen sie vor allem offene, warme Kulturlandschaften mit einem reichhaltigen Insektenangebot und Abbruchkanten.
Diese spezialisierten Großinsektenjäger zählen in Deutschland mit ca. 350 Brutpaaren zu den seltenen Brutvögeln. Die in Deutschland brütenden Exemplare sind Zugvögel. Sie ziehen ab August wieder entlang der Westroute über das Mittelmeer nach Westafrika.
Nutria, weiß (Myocastor coypus) ↓
Ein weißes Nutria ist eine seltene, auffällige Farbvariante des aus Südamerika stammenden Biberratten-Säugetiers.
In freier Wildbahn sind sie die absolute Ausnahme, da das helle Fell kaum Tarnung bietet und sie schneller von Feinden entdeckt werden.
Weiße Exemplare stammen oft von früheren Pelztierfarmen ab.
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